Wege zur authentischen Gemeinschaft

Gabriela Liedtke & Christoph Lyding

Wochenenden, Workshops und Gruppenbegleitung

Im Arbeitsbereich Gemeinschaftsbildung bieten wir Wochenenden, Workshops und Gruppenbegleitung an in denen der Prozess der Gemeinschaftsbildung (oder auch Communitybuilding kurz CB) nach Scott Peck erlebbar und erfahrbar werden kann.

Unsere Gemeinschaft praktiziert diese verbindende Praxis seit Beginn der Gründungsphase. Durch sie konnten wir lernen tiefer zu schauen, die eigenen Anteile mehr zu sehen, die anderen mehr zu verstehen und mehr zu versuchen mit der Veränderung bei mir selbst anzufangen anstatt sich im Du zu verfangen.
Für uns geht es darum die Redeempfehlungen die Scott Peck entwickelt hat mit der Gruppe zu erforschen und innerhalb eines Wochenendes zu versuchen die 4 Phasen der Gemeinschaftsbildung zu durchlaufen.
Dem Prozess, dem wir vertrauen verstehen wir als Entwicklungsprozess der es einer Gruppe von Menschen ermöglicht zu einer authentischen Gemeinschaft zu werden.
Diese Gemeinschaft entsteht durch eine ehrliche Kommunikation und dem Mut sich in der eigenen Verletzlichkeit zu zeigen. Die Intensität von Selbstverantwortung und Risikobereitschaft der einzelnen Person unterstützen den Gruppenprozess und können ihn voranbringen.
Im Lauschen nach Innen können eigene Impulse gefunden werden, unabhängig von vorangegangenen Beiträgen anderer. Dies sind Impulse, die dem tiefen Wesen eines Menschen entspringen und den Raum für gemeinsames Wachstum und Heilung in der Gruppe eröffnen.
Die neue Qualität des sich ergänzenden Zusammensein im Kreis, die sich in hoher Präsenz und Achtsamkeit zeigt, ermöglicht der Gruppe einen Zugang zu kollektivem Wissen und Weisheit.

Phasen der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck (Zitat)

Pseudogemeinschaft 

In der Pseudogemeinschaft versucht eine Gruppe, Gemeinschaft ohne große Anstrengung durch Verstellung zu gewinnen. Es ist keine bösartige, bewusste Verstellung. Eher ist es ein unbewusster, sanfter Prozess, bei dem Menschen, die liebevoll sein wollen, indem sie klein, „harmlose“ Lügen sagen, indem sie einiges an Wahrheit über sich selbst und ihre Gefühle zurückhalten um Konflikte zu vermeiden.

Chaos 

Das Chaos entsteht immer durch gut gemeinte, aber unangebrachte Versuche zu heilen und den anderen zu ändern. In der Chaos-Phase treten individuelle Unterschiede – anders als in der Pseudogemeinschaft – ganz offen zutage. Aber jetzt, anstatt zu versuchen, sie zu verstecken oder nicht zu beachten versucht die Gruppe sie zu tilgen. Hinter Heilungs – oder Änderungsversuchen steckt nicht so sehr Liebe, sondern das Motiv, alle gleich zu machen und selbst zu gewinnen, da die Mitglieder darum kämpfen, wessen Norm die Oberhand gewinnen wird.

Leere 

Die Leere ist die Phase in der sich die Menschen von den häufigsten Hindernissen der Verständigung befreien (müssen), dazu gehören

  • Erwartungen loslassen
  • vorgefasste Meinungen erkennen
  • Projektionen aufeinander wahrnehmen
  • Vorurteile aufsteigen zu lassen
  • das Bedürfnis zu heilen
  • das Bedürfnis zu bekehren
  • andere Menschen ändern zu wollen
  • die Probleme anderer Menschen lösen zu wollen
  • das Bedürfnis zu kontrollieren

Authentische Gemeinschaft

In der Phase der authentischen Gemeinschaft ist ein hohes Mass an Präsenz und Achtsamkeit in der Gruppe erlebbar, die eine Wandlung und Friedfertigkeit in sich birgt. Die Gemeinschaft ist entstanden und kann sich den wichtigen sie betreffenden Fragen und Antworten stellen.

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