Historie von Lebensbogen

2007

  • Eine 5er-Gruppe trifft sich und will sich um den Erwerb der Kartaus in Freiburg an der Dreisam bewerben
  • Ein Konzept wird erstellt basierend auf Vertrauen und mit Community-Building nach Scott Peck

2008

  • Die Gruppe eröffnet und erweitert sich und wächst auf ca. 20 Menschen an
  • Das Logo und der Name werden entwickelt
  • Ein umfangreiches Konzept wird erstellt
  • Mehrere Gruppentreffen finden statt

2009

  • Es finden nun vierteljährliche Treffen statt
  • Die Gruppengröße liegt im Durchschnitt konstant bei 20 Menschen – das bleibt auch in den Folgejahren so
  • Der Gruppenzuwachs findet im „Schneeball-System“ statt
  • Erstes Architektentreffen zur Planung der Räume und Besiedlung der Kartaus
  • Die Kartaus wird als zentrales Kunstdepot der Stadt Freiburg als Zwischenlager genutzt

2010

  • Präsentation von Lebensbogen bei der Stiftungsverwaltung Freiburg
  • Die Entscheidung zieht sich hin, ob Lebensbogendie Kartaus in Erbpacht bekommen kann oder nicht
  • Die Stiftungsverwaltung ist uns sehr gewogen, aber die politischen Prozesse sind zäh

2011

  • Im Mai fällt der Gemeinderat der Stadt Freiburg die Entscheidung, dass in der Kartaus des UWC (United World College) Robert Bosch College einziehen wird
  • Die Bosch-Stiftung investiert 40 Mio. Euro
  • Große Enttäuschung bei Lebensbogen
  • Ein Abschiedsritual wird vorgenommen
  • Die zum Verkauf anstehende Schwarzwaldklinik im Glottertal wird ins Auge gefasst
  • Das Finanzierungskonzept dür die Schwarzwaldklinik wird vorbereitet

2012

  • Eine kleine Gruppe arbeitet sehr aktiv u.a. an der Finanzierungsplanung
  • Das Fundraising-Konzept wird erstellt
  • Die gls-Bank befürwortet das Finanzkonzept – die Zusage steht im Raum, falls das Objekt erworben wird
  • Es wird mit der Gemeinde Glottertal verhandelt
  • Es tauchen weitere Mitbewerber auf
  • Die Deutsche Rentenversicherung entscheidet die Klinik doch nicht zu verkaufen

  • Lebensbogen öffnet wieder das  „Schneeball-System“ und schaltet Anzeigen auf der Such enach neuen Leuten
  • Rund 50 Bürgermeister und Gemeinden rund um Freiburg werden wegen Gebäuden, die zum Verkauf anstehen, angeschrieben
  • Ende des Jahres taucht das Objekt Willenbacherhof bei Heilbronn auf

2013

  • Weitere Objekte werden besichtigt und bewertet
  • Ein großes Objekt in Lahr mit mehreren Gebäuden
  • Kloster Bad Berg Zabern als Kooperationsprojekt mit dem „Lebensdorf“
  • Keines der Objekte findet ausreichend Zuspruch in der Gruppe
  • Es gelingt nicht alle Bedürfnisse und Wünsche an ein Objekt unter einen Hut zu bringen
  • Die Gruppe wächst weiter, einige verabschieden sich aus der Gruooe
  • Alle sind weiterhin von dem Konzept überzeugt und wollen weiter gemeinsam suchen

  • Das Zentrum Helfensteine bei Kassel taucht Ende des Jahres unerwartet als mögliches Kaufobjekt auf
  • Es findet ein erster Ortstermin mit dem Besitzer statt
  • Das Objekt wird in der Gruppe mit Plänen und Bildern aus der Homepage vorgestellt
  • Diese Objekt stößt in der Gruppe auf hohe Resonanz

2014

  • Es findet ein erstes Treffen in Zierenberg im Zentrum Helfensteine statt mit einer gemeinsamen Besichtigung
  • Am Ende des Treffens entscheidet sich die Gruppe, sich um den Kauf dieses Objektes zu bewerben
  • Der Ort und die Umgebung bezaubern uns, auch wenn die Gebäude selbst ein Relikt der 60er sind
  • Die Nutzungsmöglichkeiten passen in unser Konzept
  • Ein langer Prozess der Verhandlung, der Planung und der Finanzierungsüberlegungen beginnt!
  • Die Gruppe wird für Neue vorerst geschlossen

  • eine Verhandlungsgruppe wird gegründet 
  • Ideen werden von Gemeinde und Landratsamt positiv aufgenomme
  • wir entscheiden uns für eine Kooperation mit der trias Stiftung (für Grund und Boden) und finden „unsere“ Architekten 
  • gls Bank erstellt ein Gutachten
  • Erstellung von Finanzierungsplänen für alle Wirtschaftsbereiche 
  • neue Webseite 
  • Auftrag für ein Energiekonzept
  • der Verein Projekt- Lebensbogen wird eingetragen
  • während der ganzen Zeit verlaufen die Verkaufsverhandlungen zäh und anstrengend, es wird ein Rechtsbeistand eingeschaltet, es ist immer wieder sehr fraglich, ob es überhaupt zu einer Einigung kommen wird

2015

  • es wird eine Genossenschaft gegründet
  • Ende Mai gibt es eine Einigung und zusammen mit der trias wird der endgültige Kaufvertrag unterschrieben
  • Ende July ist der Kaufpreis gezahlt und es gibt eine 3 tägige Übergabe
  • im August feiern wir mit einem Ritual die Übernahme und Ankunft und die ersten Menschen ziehen ein ... Es ist geschafft!
  • bis Ende des Jahres leben dann 19 Erwachsene und 3 Kinder am Platz

In dieser Zeit liefen etwa 2000 Mails, 100 Telefonkonferenzen und unzählige Treffen.
Diese lange Energie-  und Nerven zehrende Zeit war für die ganze Gruppe eine große Herausforderungen. Vision und Kraft wurden auf eine harte Probe gestellt. Ein konstanter Kern ist all die Jahre zusammen geblieben und hat zum Teil unter großem Druck weitergemacht. Das alles hat uns einander recht gut kennenlernen lassen und ein starkes Band von gegenseitigem Vertrauen geschaffen.

Aktuelles

Leben in der Landkommune - Städter wagen den Neuanfang

Der WDR war einige Wochen zu Gast und hat drei Menschen aus unsere Gruppe näher...

mehr

Wir suchen

Gasthelfer*innen, die uns in unserem Alltag unterstützen möchten. Desweiteren freuen...

mehr

offener Mitsingabend mit Gila Antara

Offener Abend Sonntag 17h: 15 € / erm.12 € (für Seminarteilnehmer kostenlos) Komm...

mehr

nächste Kennenlernzeit

Du hast unsere Webseite genauer gelesen, bist bereit einen Fragebogen auszufüllen, warst...

mehr

INTERKOMMUNE SEMINAR

zum Gemeinschaftsnetzwerkder Kommunen in der Region Kassel In der Region Kassel gibt es inzwischen...

mehr

Chor-Wochenende: „KommuneChor & friends“

Herzliche Einladung zum nächsten Chor-Wochenende Musikalische Leitung: Marianne Schneider,...

mehr