Kommunikation

Die Gründung dieser Lebensgemeinschaft ist die Quintessenz der bisherigen Lebenswege und Lebenserfahrungen der Einzelnen.

In der Weiterentwicklung hin zu gemeinschaftlichem Leben kommen unsere persönlichen Werte zum Tragen. Erfahrungen aus anderen Gemeinschaften haben gezeigt, dass die Fähigkeit einer Gruppe, Entscheidungen zu treffen und ihren Zielen gemäß weiter zu entwickeln, in entscheidendem Maß von ihren kommunikativen Fähigkeiten abhängt. Deshalb ist es uns besonders wichtig, vielfältige Formen der Kommunikation auszuprobieren und zu kultivieren.

Wann geht es Menschen gut miteinander, wann entsteht ein authentisches Gruppengefühl? Darunter verstehen wir, dass Notwendigkeiten und Bedürfnisse gleichermaßen gesehen und ernst genommen werden und die Umsetzung auf eine Art und Weise passiert, dass alle Beteiligten damit zufrieden sind. Damit dies überhaupt geschehen kann braucht es eine Kommunikationskultur. Ob überhaupt, wieviel und auf welche Art und Weise miteinander kommuniziert wird, prägt entscheidend Gruppenstruktur und Atmosphäre.

Wir haben schon in der Gründungsphase viel Wert auf persönlichen Austausch gelegt und bemühen uns auch jetzt in der umtriebigen Pionierzeit diesem soviel wie möglich Zeit einzuräumen. Konkret treffen wir uns einmal wöchentlich zur Gemeinschaftszeit, in der wir unterschiedliche Methoden ausprobieren, und in der es hauptsächlich um die persönliche Befindlichkeit geht. Auch einmal wöchentlich gibt es ein Organisationsplenum über zwei bis drei Stunden in dem Moderation und Protokoll rotieren. Einmal im Monat nehmen wir einen ganzen Tag Zeit um relevante Gruppenthemen ausführlicher zu bewegen und dann Entscheidungen treffen zu können. Mehrmals im Jahr laden wir Menschen ein, die uns über mehrere Tage in unseren Gruppenprozessen begleiten.

Im Moment arbeiten wir hauptsächlich mit CB (Community-Building), GFK (gewaltfreie Kommunikation) und Forum. Gerne möchten wir noch mehr Methoden ausprobieren.In den mehrtägigen Settings gelingt es der Gruppe in der Regel gut in eine tiefe Verbindung zu kommen, und wenn wir auf der Herzensebene in Kontakt sind, lassen sich alle Entscheidungen leichter fällen. Wir können von unseren Widerständen besser Abstand nehmen, wenn wir uns von all den intellektuellen Wertungen und Konzepten befreit haben. Allerdings ist es eine große Herausforderung im Alltag diese Herzensverbindung auch zu halten. Unsere alten Muster und Konzepte holen uns alle immer wieder ein. Die längeren Gruppenzeiten erinnern uns, machen uns wieder weicher und lassen uns einander besser und tiefer kennenlernen und verstehen. Daraus kann dann mehr Achtsamkeit, Empathie und letztlich auch Freude entstehen.

Nun, wir lernen …

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