Gruppenstruktur

Wie arbeiten wir?

Zur Zeit leben ca. 15 bis 18 Personen am Platz.

Einige arbeiten freiberuflich in ihren Büros und nehmen auch außerhalb Termine wahr, ein andere kleiner Teil arbeitet einen Teil außerhalb des Projekts, die meisten arbeiten allerdings intern und fast alle sind über die Genossenschaft angestellt.
Im Moment gibt es folgende Arbeits-/Tätigkeitsbereiche:

Tagungshaus
Verein
Finanzen/Buchhaltung
Fascility Mangement
Seminarversorgung
Hauswirtschaft
Außengelände
Café/Büdchen

Bis jetzt erfolgte die Besetzung dieser Bereiche durch die eigenen Vorlieben, das Wissen bzw. der Notwendigkeiten. Einige von uns arbeiten in mehreren Bereichen. Viele müssen sich erst einarbeiten und die Dinge lernen und manchmal stellt sich heraus, dass eine Person nicht am richtigen Platz ist. Es gibt noch viel Bewegung und dadurch noch viele Möglichkeiten mit zu gestalten. Längerfristig möchten wir unser Projekt auf soziokratische Füße stellen. Das ist eine Form von Organisation, die es ermöglicht die Gesamtgruppe mit Informationen zu versorgen und in Entscheidungen mitwirken zu lassen, ohne dass alles in der Großgruppe besprochen werden muss. Im Moment ist oft noch unklar, in welchem Umfang einzelne Bereiche unabhängig entscheiden und wann es ins Gesamtplenum geht. In der Soziokratie erhalten die einzelnen Mitglieder der Bereiche durch eine wertschätzende, offene Wahl das Vertrauen der Gesamtgruppe.

Wie entscheiden wir? 

Der Prozess der Entscheidungsfindung

  1. Grundsätzlich orientieren wir uns bei der Konsensfindung am Konsensfisch. 
  2. Die Abfrage der Konsensstufen erfolgt mit Farbkarten oder Handzeichen. Nach der Abfrage der Konsensstufen, machen wir eine Runde, bei der die Wahl der Konsensstufen begründet wird. 
  3. Grundsätzlich überlegen wir bei anstehenden Entscheidungen, ob sie eine hohe Tragweite haben oder die Gruppe oder Teile der Gruppe weitreichend persönlich betroffen sind. Sollte dies der Fall sein, werden Entscheidungsvorlagen (entwickelt im Plenum oder bestenfalls in einer Kleingruppe) per E-Mail und Aushang veröffentlicht und erst im Plenum 8 bis 14 Tage später entschieden (je nach Termindruck). Direkte Entscheidungen mit hoher Tragweite im Plenum ohne Aushangfrist können nur im Notfall getroffen werden – also wenn die Entscheidung keinesfalls aufgeschoben werden kann – bei solchen Entscheidungen müssen mindestens 50 % der am Ort wohnenden Gruppenmitglieder anwesend sein.
  4. Die Konsensstufen
    a. Volle Begeisterung – Yippy ;-))
    b. Zustimmung
    c. Leichte Bedenken
    d. Enthaltung
    e. Beiseite stehen
    f. Schwere Bedenken
    g. Veto
  5. Erläuterung zu Schwere Bedenken:
    Ich habe schwere Bedenken gegen die Entscheidung und gleichzeitig möchte ich die Umsetzung nicht blockieren. Die schweren Bedenken müssen auf jeden Fall formuliert und gehört werden. Sollten mehr als 2 Personen schwere Bedenken haben, wird für die Sachlage nach einer neuen Lösung gesucht. Dies gilt bis zu einer Gruppengröße von bis zu 25 Erwachsenen.
  6. Erläuterung zu Veto:
    Ein Veto wird als letzte Konsequenz eingesetzt. Bei Ausspruch eines Vetos verpflichte ich mich, aktiv an der Lösung, die auch die Bedürfnisse der Befürworter*innen des Vorschlags berücksichtigt, mit zu arbeiten. Die Beweggründe für ein Veto müssen auf jeden Fall formuliert und gehört werden. Wenn ich ein Veto ausspreche, suche ich innerhalb von 4 Wochen 2 weitere Personen, die das Veto unterstützen. Unterstützen heißt nicht zwangsläufig, dass ich das Veto teile/auch habe, sondern, dass ich die Motivation des/der Vetogeber*in und deren/dessen Bedürfnisse bezüglich der Lösung verstehe und an einer weiteren Lösungssuche Interesse habe.

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